Frankenwarte
Aussichtsturm von 1894 auf dem Nikolausberg, in einem 61 Hektar großen Park über der Stadt.
Wo man über die Stadt und das Maintal sieht, samt der terroir-f-Plätze in den Weinlagen.
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Aussichtsturm von 1894 auf dem Nikolausberg, in einem 61 Hektar großen Park über der Stadt.
Der Turm über Randersacker, den hier alle Kartoffelturm nennen. Er ist zugleich der terroir-f-Platz zum Thema Wein-Geologie.
Der Aussichtsberg über der Mainschleife, mit ehemaligem Kloster und Blick auf die Kurve.
Eine Plattform wie ein kleines Amphitheater über der Altstadt, dazu eine Stahlwand, die erklärt, wie man Rebsorten auseinanderhält.
Ein sechzehn Meter langes Wandgemälde über die Menschen hinter dem Wein, mit fränkischem Humor gemalt.
Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.
Ein Balkon über den Reben am Würzburger Stein, mit dreizehn Stelen zu Dichtern, die über Wein geschrieben haben.
Aussichtspunkt östlich von Würzburg, mit Feldkreuz am Weg.
Drei Muschelkalkblöcke als Altar unter freiem Himmel, dahinter das Abendmahl von Leonardo als riesiger Scherenschnitt.
Eine Plattform, die über dem Boden schwebt, damit der Trockenrasen darunter bleibt. Die Lage wurde 2020 zur schönsten Weinsicht Frankens gewählt.
Ein Skulpturenpark im Siegelswäldchen: sieben Künstler, lebensgroße Figuren aus Stahl, Holz, Muschelkalk und Ton.
Das Vinomax, ein Holzbau in Form eines Schneckenhauses, benannt nach einem Fossil aus dem Muschelkalk. Thema ist die Weinforschung.
Bronzefiguren von Ariadne und Dionysos im Weinberg über Thüngersheim. Thema ist der Wein in der griechischen Mythologie.
Ein Platz über dem Escherndorfer Lump, einer der heißesten Lagen Frankens. Thema ist der Klimawandel im Weinberg.
Die Stadt liegt in einem Talkessel, und das ist der Grund, warum es hier 14 Aussichtspunkte gibt: Man muss nicht weit, nur hoch. Von der Festung Marienberg sieht man die Altstadt mit dem Main davor, vom Käppele ein Stück darüber dasselbe Bild aus größerer Höhe, von der Frankenwarte auf dem Nikolausberg über die Stadt ins Maintal.
Die drei liegen alle auf der linken Mainseite und lassen sich zu einem Weg verbinden: über die Alte Mainbrücke, hinauf zur Festung, durch die Weinberge zum Käppele und zurück ins Mainviertel. Rund zwei Stunden, mit Pausen mehr.
Ein Teil der Aussichtspunkte in dieser Liste gehört zu den terroir-f-Plätzen, den gestalteten Aussichtsplätzen des fränkischen Weinbaus. Der nächste liegt am Würzburger Stein, der bekanntesten Lage der Stadt, und ist vom Alten Kranen aus zu Fuß erreichbar. Alle anderen stehen mit ihrer Fahrzeit ab Würzburg auf der eigenen Seite.
Von der Festung Marienberg auf das klassische Bild mit Main und Altstadt, vom Käppele auf dasselbe aus größerer Höhe. Wer den Blick ohne Menschenmenge will, geht auf die Frankenwarte im Steinbachtal.
Ein angelegter Aussichtsplatz in einer fränkischen Weinlage, der die Landschaft und den Weinbau erklärt. Frei zugänglich, ohne Öffnungszeit und ohne Eintritt. Es gibt 22 davon, hier stehen sie mit Fahrzeit ab Würzburg.