CinemaxX Würzburg
Das große Kino der Stadt mit sieben Sälen, am Alten Hafen nördlich der Altstadt.
Welches Kino wo liegt, wie man hinkommt und ob man barrierefrei hineinkommt. Das Programm steht beim Kino selbst, verlinkt bei jedem Haus.
7 Orte, davon 1 mit geprüften Öffnungszeiten. Sortiert nach dem, was die Seite hergibt: erst mit Foto, dann mit eigenem Text.
Das große Kino der Stadt mit sieben Sälen, am Alten Hafen nördlich der Altstadt.
Kino in der Altstadt von Karlstadt, rund 25 Kilometer mainabwärts.
Kino und Kneipe in einem, in Ochsenfurt südlich von Würzburg.
Programmkino auf dem Bürgerbräu-Gelände, getragen von einer Genossenschaft, mit Filmen im Original und Untertiteln.
Multiplex im Mainfrankenpark an der A 3, östlich von Würzburg.
Kino in Marktheidenfeld, rund dreißig Kilometer westlich.
Kino in Kitzingen, rund zwanzig Kilometer östlich von Würzburg.
Die Auswahl in Würzburg selbst ist überschaubar und dafür klar geschnitten. Das CinemaxX am Alten Hafen hat sieben Säle und zeigt, was gerade läuft. Das Central im Bürgerbräu in der Zellerau ist Programmkino, zeigt Filme im Original mit Untertiteln und gehört einer Genossenschaft, nicht einer Kette.
Im Umland kommen fünf Häuser dazu, und sie sind der Grund, warum sich ein Blick über die Stadtgrenze lohnt: das Casablanca in Ochsenfurt, das gleichzeitig eine Kneipe ist, das Cineworld im Mainfrankenpark an der A 3 bei Dettelbach mit kostenlosem Parkplatz, das Roxy in Kitzingen, die Burglichtspiele in der Altstadt von Karlstadt und das Movie im Luitpoldhaus in Marktheidenfeld.
Die drei zuletzt genannten sind Häuser der Sorte, die es in den meisten Kleinstädten längst nicht mehr gibt: ein Saal, ein Betreiber, kein Konzern. Wer in der Mainschleife oder mainabwärts wohnt, hat sie vor der Tür, während der Weg nach Würzburg eine halbe Stunde kostet.
Die Faustregel für die Stadt: Blockbuster ins CinemaxX, Arthouse und Originalfassung ins Central, ein Abend mit Bier davor und danach nach Ochsenfurt.
Wir führen die Spielzeiten nicht, und zwar nicht aus Bequemlichkeit. Es gibt für Würzburg keinen Weg, sie legal und automatisch zu bekommen: Kein Kino veröffentlicht sie in einem maschinenlesbaren Format, die beiden Stadtkinos liefern sie überhaupt erst per JavaScript aus, und die großen Programmportale untersagen die automatische Übernahme in ihren Nutzungsbedingungen ausdrücklich.
Von Hand gepflegt wären es dreißig bis sechzig Minuten in jeder Woche, und der erste vergessene Donnerstag macht die Seite schlechter als keine Seite. Ein Programm, das gestern galt, schickt Leute in einen Film, der nicht läuft. Bei jedem Kino steht deshalb der Link auf sein eigenes Programm, und das ist die verlässlichste Quelle, die es gibt.
Was hier steht, ist die andere Hälfte der Frage: welches Haus, wo, wie komme ich hin, komme ich mit Rollstuhl hinein, wo stelle ich das Auto ab. Danach sucht auch, wer "Kino Würzburg" tippt, und diese Antwort gibt kein Programmportal.
Das CinemaxX hat sieben Säle mit zusammen 1.830 Plätzen, das Central drei Säle mit 318. Das ist kein Nebendetail, sondern der Unterschied zwischen "wir gehen einfach hin" und "wir reservieren lieber": Ein gefragter Film im kleinsten Saal des Central, der 36 Plätze hat, ist am Wochenende schneller voll als jede Blockbuster-Vorstellung am Hafen.
Die drei Säle des Central liegen in den ehemaligen Bier-Lagerkellern der Brauerei. Man geht zum Film also hinunter und nicht hinauf, und das ist der Teil des Abends, den man später erzählt.
Das Festungsflimmern läuft Ende Juni und Anfang Juli auf der Neutorwiese unter der Festung, das Central bespielt im Sommer zusätzlich den Hof des Bürgerbräu-Geländes. Beide haben feste Termine mit Vorlauf und stehen deshalb im Veranstaltungskalender und nicht in dieser Liste: Ein Kino, das elf Monate im Jahr geschlossen ist, wäre hier eine Falle.
Zwei in der Stadt: das CinemaxX an der Veitshöchheimer Straße mit sieben Sälen und das Central im Bürgerbräu in der Zellerau als Programmkino. Im Umland kommen fünf dazu: das Casablanca in Ochsenfurt, das Cineworld im Mainfrankenpark, das Roxy in Kitzingen, die Burglichtspiele in Karlstadt und das Movie in Marktheidenfeld.
Auf den Seiten der Kinos selbst, jeweils verlinkt beim Eintrag. Wir führen keine Spielzeiten, weil sie sich wöchentlich ändern und wir sie nicht verlässlich pflegen könnten. Eine falsche Uhrzeit wäre schlimmer als gar keine.
Beide Stadtkinos, und das Central beschreibt am genauesten, was das heißt: Alle drei Säle sind mit dem Rollstuhl erreichbar, in der hintersten Reihe gibt es mehrere Rollstuhlplätze, eine passende Toilette ist da. Direkt vor dem Kino liegt ein Behindertenparkplatz, und vom Bürgerbräu-Parkplatz oberhalb führt ein Aufzug hinunter zum Haupteingang. Beim Casablanca und beim Cineworld ist der Zugang nur eingeschränkt möglich, dort lohnt vorher ein Anruf.
Ja, in beiden Stadtkinos. Das Central nennt dafür den Vermerk B im Schwerbehindertenausweis, der Ausweisinhaber selbst zahlt ab einem Grad der Behinderung von 50 den ermäßigten Preis, auch ohne diesen Vermerk. Das CinemaxX gewährt Begleitpersonen ebenfalls freien Eintritt.
Im Central ja, auf zwei Wegen. Das Haus hat eine Induktionsschleife: Wer eine T-Spule im Hörgerät oder Cochlea-Implantat hat, schaltet auf Kanal T und bekommt den Filmton direkt aufs Gerät, während Hall und Nebengeräusche zurücktreten. Daneben funktioniert in allen Sälen die kostenlose App GRETA, die Untertitel und Audiodeskription abspielt und dafür kein Internet braucht. Ob es für den gewünschten Film ein Angebot gibt, muss man vorher in der App nachsehen.
Im Central kostet die reguläre Karte 10,00 Euro an allen Tagen. Studierende, Schüler und Azubis zahlen 2,00 Euro weniger, seit April 2026 ohne Einschränkung auf bestimmte Tage. Im CinemaxX hängt der Preis von Tag und Uhrzeit ab und beginnt bei 6,99 Euro im Super-Sparpreis, regulär sind es ab 9,99 Euro. Im Casablanca in Ochsenfurt kostet das Hauptprogramm 9,00 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.
Das kommt aufs Haus an, und der Unterschied ist größer als man denkt. Im CinemaxX zahlen Kinder bis einschließlich elf Jahren vor 19 Uhr denselben Preis wie Erwachsene, einen Kinderrabatt gibt es dort nicht. Im Central kosten Kinder- und Jugendfilme pauschal 6,00 Euro, und zwar für Kinder wie für Erwachsene. Im Casablanca beginnt das Kinderkino bei 5,00 Euro, und Geburtstagskinder kommen an ihrem Geburtstag umsonst hinein. Für eine Familie mit zwei Kindern macht das schnell zehn Euro Unterschied.
Beide Stadtkinos schlagen bei langen Filmen auf, gestaffelt nach Laufzeit. Im CinemaxX ab 120 Minuten einen Euro, ab 135 zwei, ab 150 drei, dazu drei Euro für 3D. Im Central ab 120 Minuten einen Euro, ab 150 zwei und ab 180 Minuten 2,50 Euro. Bei einem Dreistünder ist der Aufschlag also eingeplant und keine Überraschung an der Kasse.
Beim CinemaxX im Parkhaus Alter Hafen direkt nebenan, 346 Plätze. Auf dem Bürgerbräu-Gelände beim Central gibt es Parkplätze, beim Cineworld im Mainfrankenpark parkt man kostenlos davor.
Nein. Das Central saß bis 2016 in der Maxstraße in der Innenstadt und ist seit November 2016 auf dem Bürgerbräu-Gelände in der Zellerau, Frankfurter Straße 87, mit drei Sälen in den ehemaligen Bier-Lagerkellern. Mehrere Programmportale führen die alte Adresse bis heute. Wer dorthin fährt, steht vor der falschen Tür.