Kulturbühne Alte Feuerwehr Gerbrunn
Die Kulturbühne Gerbrunn in der Alten Feuerwehr: Kabarett, Konzerte und Figurentheater, gut vier Kilometer östlich der Würzburger Altstadt.
Die Bühnen der Stadt, vom Stadttheater mit eigenem Orchester bis zur privaten Bühne im Wohnviertel, mit Adresse und dem Hinweis, wo gerade wirklich gespielt wird.
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Die Kulturbühne Gerbrunn in der Alten Feuerwehr: Kabarett, Konzerte und Figurentheater, gut vier Kilometer östlich der Würzburger Altstadt.
Privattheater mit 199 Plätzen am Alten Hafen, Eigenproduktionen von der Komödie bis zur literarischen Bearbeitung.
Über 250 Konzerte im Jahr, viele davon kostenlos und mittags. Der am meisten unterschätzte Konzertsaal der Stadt.
Kleinkunstbühne des Marktes Höchberg im umgebauten Dreiseitenhof, mit Kabarett, Konzerten, Theater, Lesungen und eigenen Filmreihen.
Das Stadttheater mit Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Orchester. Gespielt wird bis auf Weiteres im Kleinen Haus, das Stammhaus wird saniert.
Der Gebäudekomplex der Hochschule für Musik in der Hofstraße, mit Hufeisensaal und Aula als Konzertsälen.
Die Ausweichspielstätte des Mainfranken Theaters während der Sanierung, in der Dürrbachau.
Bühne auf dem Bürgerbräu-Gelände, im Sommer zusätzlich unter freiem Himmel.
Das Mainfranken Theater ist das große Haus der Stadt, und wer dorthin will, sollte den wichtigsten Satz kennen: Das Stammhaus an der Theaterstraße ist eine Baustelle. Seit 2018 wird generalsaniert, das Große Haus steht nicht zur Verfügung, und die Übergabe des fertigen Gebäudes ist nach derzeitigem Stand frühestens Ende 2029.
Gespielt wird stattdessen im Kleinen Haus, einem Neubau mit 330 Plätzen, dazu auf der Probebühne und in Sälen der Hochschule für Musik. Vor dem Abend also nachsehen, wo die Vorstellung stattfindet. Die Spielstätten liegen weit auseinander.
Neben dem Stadttheater spielen mehrere private Häuser, und sie überschneiden sich kaum. Das Chambinzky macht seit 1988 Eigenproduktionen und sitzt seit Ende 2024 im Hafentheater mit 199 Plätzen. Das theater ensemble liegt auf dem Bürgerbräu-Gelände und spielt im Sommer im Freien. Das Theater am Neunerplatz ist eine private Bühne mitten in einem Wohnviertel der Zellerau.
Die TheaterWerkstatt ist das kleinste und das älteste: gut sechzig Plätze in der Rüdigerstraße, nach eigener Angabe das älteste Privattheater der Stadt. Bei sechzig Plätzen sitzt niemand weiter als sechs Meter von der Bühne. Sie spielt an vier Abenden die Woche und hat damit die meisten Termine in diesem Kalender.
Das Theater Augenblick im Kulturspeicher ist nach eigener Angabe das einzige inklusive Theater Bayerns: Seit 1998 stehen dort Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne, als festes Ensemble. Das Theater Spielberg in Grombühl ist Puppentheater, seit 1983, und spielt anders als die übrigen kleinen Bühnen auch unter der Woche, weil es für Schulklassen und Kindergeburtstage buchbar ist.
Die Posthalle ist der Sonderfall in dieser Liste: kein Theater mit Ensemble, sondern die große Halle am Hauptbahnhof, in der die Konzerte stattfinden. Sie steht hier, weil sie für die meisten Leute in dieselbe Frage fällt, nämlich wo abends etwas los ist.
Die derzeit größte Spielstätte des Mainfranken Theaters ist die Theaterfabrik Blaue Halle, und sie steht nicht in der Innenstadt, sondern in der Alfred-Nobel-Straße 33 auf einem Firmengelände im Industriegebiet. Das ist für einen Theaterabend eine ungewohnte Adresse.
Dorthin fährt ein kostenloses Bus-Shuttle: 70 und 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Theater in der Ludwigstraße, 60 und 30 Minuten vorher am Busbahnhof an Bussteig A, Ankunft rund 20 Minuten vor Beginn. Nach der Vorstellung geht es denselben Weg zurück. Das spart die Parkplatzsuche und die Frage, wer heute Abend nichts trinkt.
Die anderen Spielstätten liegen zentral: Kleines Haus und Probebühne in der Theaterstraße 21, die Konzerte im Großen Konzertsaal der Hochschule für Musik in der Hofstallstraße und im Kammermusiksaal. Auf welcher Bühne der eigene Abend stattfindet, steht beim Termin im Spielplan.
Jedes dieser Häuser pflegt sein Programm selbst, und es ändert sich wöchentlich. Eine Kopie wäre nach einer Woche falsch, und falsch ist schlechter als gar nicht. Deshalb steht bei jedem Haus der Link dorthin, wo das Programm gepflegt wird.
Was hier steht, ist das, was sich nicht jede Woche ändert: wo das Haus liegt, was für ein Haus es ist, wie viele Plätze es hat und worauf man sich einstellen muss.
Im Mainfranken Theater kostet Schauspiel im Kleinen Haus zwischen 28 und 44 Euro, Musiktheater zwischen 33 und 50 Euro, je nach Platzkategorie und Wochentag. Dienstag bis Donnerstag ist es am günstigsten, Premieren sind am teuersten. In der Theaterfabrik Blaue Halle liegen Tanz und Musiktheater zwischen 28 und 52 Euro, Konzerte zwischen 29 und 43 Euro. Auf der Probebühne sind es 29 Euro. Die kleineren Bühnen nennen ihre Preise erst im Ticketshop.
Ja, und für Studierende der Würzburger Hochschulen sogar mehr als das. Wer an der Uni Würzburg, der THWS oder der Hochschule für Musik studiert, kommt mit dem Semesterticket ohne Zuzahlung in fast alle Vorstellungen des Mainfranken Theaters, weil das über den Semesterbeitrag bereits bezahlt ist. Alle anderen Schüler, Studierenden und Azubis, dazu Arbeitslose und Freiwilligendienstleistende, bekommen bis zu 50 Prozent Ermäßigung. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Karten unter 19 Euro.
Im Mainfranken Theater 9 Euro auf allen Plätzen, wenn sie unter 14 Jahren sind. Familien- und Kinderstücke kosten ohnehin nur 17 bis 18 Euro, auch für Erwachsene. Damit ist ein Theaterbesuch mit Kindern dort günstiger als ein Kinobesuch im CinemaxX, wo Kinder den vollen Preis zahlen.
Am besten mit dem kostenlosen Bus-Shuttle des Theaters. Er fährt 70 und 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Mainfranken Theater in der Ludwigstraße ab, hält 60 und 30 Minuten vorher am Busbahnhof an Bussteig A und bringt einen rund 20 Minuten vor Beginn hin. Nach der Vorstellung fährt er zurück. Die Halle liegt in der Alfred-Nobel-Straße 33 im Industriegebiet, auf dem Gelände einer Firma, und ist zu Fuß von der Innenstadt nicht zu erreichen.
Das Mainfranken Theater ist von "Reisen für Alle" für den Zeitraum Dezember 2024 bis November 2027 mit der Auszeichnung "Barrierefreiheit geprüft" zertifiziert und hält für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrende, Seh- und Hörbeeinträchtigte jeweils eigene Angebote vor. Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 zahlen bis zu 50 Prozent weniger, bei Merkzeichen B bekommt die Begleitperson 75 Prozent Ermäßigung. Wer Genaueres braucht, erreicht die Besucherkommunikation unter 0931 375-205.
An vier Orten. Kleines Haus und Probebühne liegen im Neubau in der Theaterstraße 21, die Theaterfabrik Blaue Halle in der Alfred-Nobel-Straße 33, die Sinfoniekonzerte im Großen Konzertsaal der Hochschule für Musik in der Hofstallstraße und die Kammerkonzerte im Kammermusiksaal. Das Große Haus am Stammsitz ist seit 2018 Baustelle und wird nach derzeitigem Stand frühestens Ende 2029 übergeben.