Festung Marienberg
Die Burg über der Stadt, mit dem besten Blick auf Würzburg und dem Museum für Franken. Kernburg zurzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.
Nicht die zwanzig Motive, die in jedem Reiseblog stehen, sondern die Frage dahinter: wann ist es dort leer, was kostet es, und was liegt gleich daneben.
21 Orte, davon 11 mit geprüften Öffnungszeiten, 14 kostenlos. Sortiert nach dem, was die Seite hergibt: erst mit Foto, dann mit eigenem Text.
Die Burg über der Stadt, mit dem besten Blick auf Würzburg und dem Museum für Franken. Kernburg zurzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.
Das Wahrzeichen der Stadt: eine Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert mit zwölf Heiligenfiguren, seit 1990 ohne Autos, und der Ort für den Brückenschoppen.
Das Schloss der Fürstbischöfe, UNESCO-Welterbe, mit dem größten Deckenfresko der Welt. Hofkirche und Hofgarten daneben kosten nichts.
Der Brunnen mit dem heiligen Kilian vor dem Hauptbahnhof, seit jeher der Treffpunkt für alle, die dort jemanden abholen.
Der Grafeneckart ist der älteste erhaltene weltliche Bau der Stadt, seit 1316 Rathaus. Im Erdgeschoss erinnert ein Raum an die Zerstörung Würzburgs im März 1945.
Täglich um 11, 13, 15 und 17 Uhr spielen 13 Glocken am Giebel, dazu dreht sich ein Winzerzug. Dauert ein paar Minuten und kostet nichts.
Rokokogarten von 1702, ganzjährig geöffnet und ohne Eintritt. Die Wasserspiele laufen von April bis Oktober stündlich.
Schloss aus dem 14. Jahrhundert, einst Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, heute mit fünf kleinen Museen.
Sommerschloss der Würzburger Fürstbischöfe von 1682, später von Balthasar Neumann erweitert. Die Wohnräume gibt es nur mit Führung.
Weinkeller unter der Residenz, das Weingut geht auf eine Urkunde von 1128 zurück. Führungen freitags und samstags, Vinothek werktags.
Bürgerstiftung von 1316, die bis heute Altenpflege betreibt und dafür eines der ältesten Weingüter Deutschlands bewirtschaftet.
Stiftung von 1579, gegründet von Fürstbischof Julius Echter. Ihr Weingut ist das zweitgrößte Deutschlands.
Stadttor am Main, zusammen mit dem Neuen Turm Teil der alten Befestigung.
Stadttor der Heidingsfelder Befestigung, die fast vollständig erhalten ist: acht Meter hohe Mauern und vierzehn Türme.
Burgruine über dem Maintal, frei zugänglich und ohne Kasse.
Schloss im Ochsenfurter Ortsteil Erlach, im Ortskern neben der Kirche.
Ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 8. Jahrhundert, heute Zentrum für Meditation. Der Zen-Garten steht Besuchern am Wochenende offen.
Die Rokokofassade am Marktplatz, dahinter die Tourist Information mit dem Ticket Service und die Stadtbücherei.
Tierpark am Ortsrand von Sommerhausen, ganzjährig geöffnet, mit Spielplatz und Gastronomie. Hunde dürfen an der kurzen Leine mit.
Wildgehege im Spessart mit Rotwild, Damwild und Wildschweinen, auf einem Rundweg zu Fuß.
Mahnmal aus der Zeit der deutschen Teilung, mit dem Berliner Bären und der Entfernung nach Berlin.
21 Bauwerke, Burgen, Schlösser und Denkmäler. Kirchen und Museen fehlen hier nicht, sie haben eigene Rubriken: 17 Kirchen und 22 Museen, jeweils einen Klick weiter in der Leiste oben. Diese Trennung ist keine Ordnungsliebe, sondern folgt der Suche: Wer eine Kirche sucht, sucht eine Kirche und keine Liste aller Bauwerke.
Die drei Namen, die auf jeder Liste stehen, stehen auch auf dieser: Residenz, Festung Marienberg und Alte Mainbrücke. Sie liegen so, dass man alle drei an einem Tag zu Fuß schafft, und sie decken drei verschiedene Jahrhunderte ab. Was sie verbindet, ist Balthasar Neumann, der in dieser Stadt an so vielen Stellen gebaut hat, dass man ihm kaum ausweichen kann.
Bürgerspital und Juliusspital sind auf den ersten Blick Weinstuben und auf den zweiten Sozialstiftungen aus dem 14. und 16. Jahrhundert, die bis heute Alten- und Krankenpflege finanzieren. Der Alte Kranen am Mainufer war ein Hafenkran und ist heute ein Wahrzeichen. Das Nikolaustor in Heidingsfeld gehört zu den Resten der alten Stadtbefestigung.
Das sind die Orte, an denen man vorbeiläuft, ohne hinzusehen, und die eine Zeile Erklärung interessanter machen als jedes Fotomotiv.
In Würzburg haben 21 Häuser aus unserem Verzeichnis montags geschlossen, darunter das Museum für Franken auf der Festung, das Museum im Kulturspeicher, das Martin-von-Wagner-Museum in der Residenz, die Spitäle und das Schloss Veitshöchheim. Auch der Innenbereich der Festung Marienberg bleibt zu.
Offen sind an diesem Tag die Residenz, die Kirchen und alles, was unter freiem Himmel liegt: die Alte Mainbrücke, das Festungsgelände von außen, der Ringpark, die Weinberge. Wer den Montag erwischt, plant also einen Tag draußen statt einen Museumstag. Was genau offen hat, steht in einem eigenen Ratgeber unter Würzburg am Montag.
Von November bis März gelten fast überall kürzere Zeiten. Die Residenz schließt dann früher, der Außenbereich der Festung ist von 10 bis 16.30 Uhr offen statt bis 18 Uhr, und Schloss Veitshöchheim macht ab dem 9. November ganz zu und erst im April wieder auf.
Der Hofgarten in Veitshöchheim bleibt dagegen das ganze Jahr offen und kostet nichts, nur die Wasserspiele stehen still. Und ein Haus fällt derzeit ganz aus: Das Museum am Dom ist wegen Umbaus geschlossen, die Wiedereröffnung ist für den Sommer 2028 geplant.
77 Orte im ganzen Verzeichnis kosten keinen Eintritt, und die meisten davon stehen in dieser Rubrik. Dazu gehören die Alte Mainbrücke, der Vierröhrenbrunnen am Rathaus, das Festungsgelände von außen, der Hofgarten in Veitshöchheim und die Reste der alten Stadtbefestigung wie das Maintor und das Nikolaustor.
Eintritt kosten die Innenräume: die Residenz mit dem Treppenhaus, die Museen und das Schloss Veitshöchheim. Bei allen dreien lohnt der Blick auf die Ermäßigungen, in Veitshöchheim kommen Kinder und Jugendliche bis 18 kostenlos hinein.
Die Residenz mit dem größten Deckenfresko der Welt, die Festung Marienberg über der Stadt und die Alte Mainbrücke dazwischen. Alle drei liegen auf einer Linie und sind zu Fuß zu machen.
Das meiste nichts. Eintritt kosten die Residenz, das Museum für Franken und die anderen Museen. Alte Mainbrücke, Festungsgelände, Kirchen und der Hofgarten sind frei. In unserem Verzeichnis stehen 77 Orte, die nichts kosten.
Für die drei großen reicht ein Tag: Residenz am Vormittag, mittags über die Alte Mainbrücke, nachmittags hinauf zur Festung. Wer nur einen halben Tag hat, lässt die Festung aus und sieht sie von der Brücke aus. Für ein Wochenende kommen die Museen dazu und ein Ausflug nach Veitshöchheim oder in die Weinorte am Main.
Die Residenz, die Kirchen und alles unter freiem Himmel. Geschlossen sind montags 21 Häuser aus unserem Verzeichnis, darunter fast alle Museen und der Innenbereich der Festung Marienberg.