Schloss Grumbach
Schloss aus dem 14. Jahrhundert, einst Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, heute mit fünf kleinen Museen.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Adresse | Schloßberg 1, 97222 Rimpar |
|---|---|
| Geöffnet | Die Schlossmuseen öffnen etwa von April bis Oktober, sonntags von 14 bis 16 Uhr. Gruppenführungen sind ganzjährig möglich. |
| Eintritt | Erwachsene 3 Euro. Kinder unter 18 Jahren, Schüler und Studenten kommen frei hinein, Schulklassen ebenfalls. Gruppenführung ab fünf Personen 20 Euro je Führung plus 2 Euro je Person. Stand 29.08.2026. |
| Anfahrt | Nächste Bushaltestelle: Marktplatz, rund 200 Meter. Mit dem Auto vom Residenzplatz rund 14 Minuten. |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
| Zeit einplanen | etwa 60 Minuten |
Geprüft am 29.08.2026, Quelle: Museen, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Adresse von schloss-grumbach.de, Seite "Museen", abgerufen am 29.08.2026. Baugeschichte, Erwerb durch Julius Echter 1593 und Übergang an die Gemeinde 1980 aus öffentlich zugänglichen Darstellungen zur Schlossgeschichte, abgerufen am 29.08.2026.
Warum sich das lohnt
Das Schloss steht seit dem 14. Jahrhundert über Rimpar. 1593 kaufte Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn Schloss und Dorf, und bis ins 18. Jahrhundert diente es den Würzburger Fürstbischöfen als Sommerresidenz. Seit 1980 gehört es der Gemeinde Rimpar, die es vom Freistaat gekauft hat.
Was es heute besonders macht, ist nicht der Bau, sondern was darin steckt: fünf kleine Museen, getragen von Vereinen und ehrenamtlich betreut. Das Archäologische Museum, das Bäckerei-Museum, das Maurer- und Zimmerermuseum, das Trachtenmuseum im Greifenklausaal und ein Kriminalmuseum im ehemaligen Schlossgefängnis.
Was man vorher wissen sollte
Die Öffnungszeiten sind der Haken und stehen deshalb hier oben: Die Museen haben nur sonntags von 14 bis 16 Uhr auf, und das auch nur etwa von April bis Oktober. Zwei Stunden in der Woche, ein halbes Jahr lang. Wer außerhalb kommen will, bucht eine Gruppenführung, die geht ganzjährig.
Der Eintritt ist mit drei Euro so niedrig, dass er die Sache eher unter- als überschätzt, und für alle unter 18 kostet es nichts. Für einen Sonntagnachmittag mit Kindern ist das Bäckereimuseum mit seiner historischen Backstube die sicherste Wahl.
Vier Kilometer weiter liegt Maidbronn mit dem Riemenschneider-Altar in St. Afra. Beides an einem Nachmittag geht gut, wenn man beim Schloss anfängt: Die Kirche hat keine feste Schließzeit, die Museen schon.
Bilder: Björn S... (CC BY-SA 2.0) Zugeschnitten und in der Größe geändert.
Liegt gleich daneben
terroir f Rimpar
Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.
St. Afra mit dem Riemenschneider-Altar
Ehemalige Klosterkirche mit der Beweinung Christi von Tilman Riemenschneider, einem seiner bedeutendsten Werke. Eintritt frei.
Maidbronn
Ortsteil von Rimpar mit ehemaliger Klosterkirche, wenige Kilometer nördlich von Würzburg.