St. Afra mit dem Riemenschneider-Altar
Ehemalige Klosterkirche mit der Beweinung Christi von Tilman Riemenschneider, einem seiner bedeutendsten Werke. Eintritt frei.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Adresse | Klosterstraße, 97222 Rimpar, Ortsteil Maidbronn |
|---|---|
| Geöffnet | Tagsüber geöffnet. Wer sicher gehen will, fragt vorher bei der Pfarrei Rimpar nach. |
| Eintritt | kostenlos, frei zugänglich |
| Anfahrt | Von Würzburg gut zwölf Kilometer nach Norden, über die B19 Richtung Rimpar und weiter nach Maidbronn. Mit dem Bus über Rimpar erreichbar. |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
Geprüft am 29.08.2026, Quelle: Gründung, Orden, Aufhebung, heutige Nutzung sowie Material, Entstehungszeit und kunsthistorische Einordnung des Altars: deutsche Wikipedia, Artikel "Kloster Maidbronn", abgerufen am 29.08.2026.
Warum sich das lohnt
In dieser Dorfkirche steht ein Werk, für das andernorts Eintritt verlangt würde: die Beweinung Christi von Tilman Riemenschneider, aus grauem Sandstein, entstanden um 1519 bis 1522. Es zeigt die Klage der Mutter um den toten Sohn.
Der Kunsthistoriker Max Hermann von Freeden schrieb 1947 von einer vorher und nachher nicht wieder erreichten Innerlichkeit und Größe des Gefühls. In der Kunstgeschichte gilt das Werk als Anfang neuzeitlichen Kunstdenkens nördlich der Alpen.
Wer Riemenschneider in Würzburg im Museum für Franken gesehen hat und mehr will, fährt hierher. Der Unterschied ist der Raum: Hier steht das Werk dort, wofür es gemacht wurde, und nicht in einer Vitrine.
Was man vorher wissen sollte
Die Kirche gehörte zu einem Zisterzienserinnenkloster, gegründet 1232 unter dem Namen Fons Virginis Sanctae Mariae und 1581 aufgehoben. Vom Klosterbau ist wenig übrig: Der Westflügel ist heute ein privates Wohnhaus, der Ostflügel verfallen. Die Kirche dient der Kuratiegemeinde.
Es gibt keine Kasse, keine Führung zu festen Zeiten und keinen Museumsbetrieb. Das ist der Reiz und zugleich der Haken: Man steht allein davor, aber ob offen ist, erfährt man erst vor Ort. Ein Anruf bei der Pfarrei vorher spart die zwölf Kilometer.
Wer schon in Rimpar ist, hängt das Schloss Grumbach an. Es liegt vier Kilometer weiter und beherbergt fünf kleine Museen.
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Liegt gleich daneben
Maidbronn
Ortsteil von Rimpar mit ehemaliger Klosterkirche, wenige Kilometer nördlich von Würzburg.
Schloss Grumbach
Schloss aus dem 14. Jahrhundert, einst Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, heute mit fünf kleinen Museen.
terroir f Rimpar
Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.