terroir f Rimpar
Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Adresse | Lage Rimparer Kobersberg, 97222 Rimpar |
|---|---|
| Eintritt | kostenlos, frei zugänglich |
| Anfahrt | Nächste Bushaltestelle: Weidleinsweg, rund 550 Meter. Mit dem Auto vom Residenzplatz rund 33 Minuten. |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
Geprüft am 28.08.2026, Quelle: Thema, Bauwerk und Weinlage nach den Standortseiten des Projekts auf terroir-f.com, abgerufen am 28.08.2026. Lage und Umgebung aus OpenStreetMap (ODbL). Fahrzeiten über OSRM, gerundet.
Warum sich das lohnt
Ein Kobel ist das Nest eines Eichhörnchens, und genau so ist der Bau hier gedacht: ein Rundbau aus Holz, in den man hineingehen kann, mit einem begrünten Dach, auf das man hinaufsteigt. Von innen sieht man die Landschaft durch Öffnungen, von oben am Stück.
Das Thema ist die Weinökologie, also die Frage, was außer Reben in einem Weinberg lebt. Es geht um Trockenmauern, Hecken, Waldsäume, einzelne Bäume, Wiesen und Wege, und darum, dass ein Weinberg ohne diese Ränder ein ziemlich totes Stück Land wäre. Rimpar hat eine lange Tradition im Bio-Weinbau, viele Winzer legen hier blühende Streifen für Nützlinge an. Ein ökologischer Weinwanderweg führt durch das Gebiet.
Der Platz liegt in der Lage Rimparer Kobersberg, nach der er benannt ist.
Was man vorher wissen sollte
Von allen neunzehn Plätzen wird dieser mit Abstand am häufigsten gesucht, deutlich häufiger als die bekannten Türme in Iphofen oder Randersacker. Das heißt in der Praxis: An einem schönen Sonntagnachmittag ist man dort nicht allein.
Sechzehn Kilometer von Würzburg, gut eine halbe Stunde mit dem Auto. Die Fahrzeit klingt lang für die Entfernung, und sie stimmt: Die letzten Kilometer gehen über Wirtschaftswege den Berg hinauf.
Der Bau ist überdacht, das ist unter den Plätzen der Reihe die Ausnahme. Bei einem plötzlichen Schauer steht man hier trocken. Wer den Weinwanderweg mitgeht, sollte dafür einen halben Tag einplanen und nicht eine Stunde.
Bilder: josef knecht (CC BY 3.0) Zugeschnitten und in der Größe geändert.
Liegt gleich daneben
Schloss Grumbach
Schloss aus dem 14. Jahrhundert, einst Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, heute mit fünf kleinen Museen.
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