Sonnenuntergang in Würzburg: die besten Plätze und die Zeiten

Die Sonne geht im Westen unter, und das entscheidet in Würzburg, wo man hingeht: östlich der Stadt steht man in der untergehenden Sonne, westlich sieht man die Stadt im Abendlicht. Mit den gerechneten Zeiten für jeden Monat.

Die einfache Regel

Die Sonne geht im Westen unter. Das klingt banal, entscheidet in Würzburg aber alles, weil die Stadt in einem Tal liegt und die Aussichtspunkte auf beiden Seiten darüber.

Wer östlich der Altstadt steht, hat die Stadt und die untergehende Sonne in derselben Blickrichtung. Das ist das Bild, das die meisten suchen: Dom, Festung und Main im Gegenlicht.

Wer westlich steht, sieht die Stadt im Abendlicht und hat die Sonne im Rücken. Das ist das andere Bild, oft das ruhigere: Die Fassaden werden warm, die Festung leuchtet, und der Himmel hinter der Stadt färbt sich erst später.

Östlich: die Sonne über der Stadt

Eichelein, 7,0 Kilometer von der Altstadt

Kartoffelturm Randersacker, 6,8 Kilometer von der Altstadt

terroir f Eibelstadt, 8,9 Kilometer von der Altstadt

terroir f Rimpar, 7,6 Kilometer von der Altstadt

Westlich: die Stadt im Abendlicht

Festung Marienberg, 1,0 Kilometer von der Altstadt

Frankenwarte, 2,2 Kilometer von der Altstadt

Käppele, 1,3 Kilometer von der Altstadt

terroir f Thüngersheim, 8,7 Kilometer von der Altstadt

terroir f Thüngersheim Wein und Mythologie, 10,9 Kilometer von der Altstadt

terroir f Würzburg am Stein, 1,4 Kilometer von der Altstadt

Wann die Sonne untergeht

Gerechnet für den 15. jedes Monats, für die Würzburger Innenstadt. Die Werte verschieben sich von Jahr zu Jahr um wenige Minuten.

Januar: gegen 16.47 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 17.24 Uhr

Februar: gegen 17.38 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 18.11 Uhr

März: gegen 18.24 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 18.56 Uhr

April: gegen 20.13 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 20.47 Uhr

Mai: gegen 20.58 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 21.37 Uhr

Juni: gegen 21.30 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 22.14 Uhr

Juli: gegen 21.23 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 22.05 Uhr

August: gegen 20.38 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 21.14 Uhr

September: gegen 19.34 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 20.06 Uhr

Oktober: gegen 18.30 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 19.02 Uhr

November: gegen 16.37 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 17.12 Uhr

Dezember: gegen 16.19 Uhr, hell bleibt es noch bis etwa 16.57 Uhr

Nach dem Untergang bleibt es noch eine gute halbe Stunde hell. Diese Zeit ist oft die bessere: Der Himmel färbt sich erst, wenn die Sonne schon weg ist.

Was wir nicht wissen

Ob man von einem bestimmten Punkt die Sonne wirklich am Horizont versinken sieht, hängt an Bäumen, Hängen und Bebauung. Das sagt keine Koordinate, und wir behaupten es deshalb nicht. Was oben steht, ist die Himmelsrichtung, und die ist aus der Lage gerechnet.

Zwei der genannten Ziele sind Türme und haben Rundumblick: die Frankenwarte auf dem Nikolausberg und der Kartoffelturm über Randersacker. Dort stellt sich die Frage nach der Richtung nicht.

Die genannten Orte bei uns

  • Festung Marienberg: Die Burg über der Stadt, mit dem besten Blick auf Würzburg und dem Museum für Franken. Kernburg zurzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.
  • Käppele: Die Wallfahrtskirche über der Stadt, gebaut von Balthasar Neumann. Der Stationsweg hinauf ist der eigentliche Grund hinzugehen.
  • Frankenwarte: Aussichtsturm von 1894 auf dem Nikolausberg, in einem 61 Hektar großen Park über der Stadt.
  • terroir f Würzburg am Stein: Ein Balkon über den Reben am Würzburger Stein, mit dreizehn Stelen zu Dichtern, die über Wein geschrieben haben.
  • Randersacker: Weinort am Main südlich von Würzburg, mit Steillagen bis an den Ortsrand.
  • Eichelein: Aussichtspunkt östlich von Würzburg, mit Feldkreuz am Weg.
  • Kartoffelturm Randersacker: Der Turm über Randersacker, den hier alle Kartoffelturm nennen. Er ist zugleich der terroir-f-Platz zum Thema Wein-Geologie.
  • terroir f Eibelstadt: Eine Plattform wie ein kleines Amphitheater über der Altstadt, dazu eine Stahlwand, die erklärt, wie man Rebsorten auseinanderhält.
  • terroir f Rimpar: Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.
  • terroir f Thüngersheim: Das Vinomax, ein Holzbau in Form eines Schneckenhauses, benannt nach einem Fossil aus dem Muschelkalk. Thema ist die Weinforschung.
  • terroir f Thüngersheim Wein und Mythologie: Bronzefiguren von Ariadne und Dionysos im Weinberg über Thüngersheim. Thema ist der Wein in der griechischen Mythologie.

Woher die Zahlen kommen: Die Uhrzeiten sind mit date_sun_info() für die Koordinate der Würzburger Innenstadt gerechnet, jeweils für den 15. des Monats. Die Lage der genannten Punkte stammt aus unseren eigenen geprüften Koordinaten. Stand 12.09.2026. Zuletzt geprüft am 12.09.2026.

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Die Orte im Überblick

Dieselben Orte wie im Text, mit Bild und den wichtigsten Angaben.

Foto folgt

Eichelein

Aussichtspunkt östlich von Würzburg, mit Feldkreuz am Weg.

45 Min
Die Aussichtsplattform terroir f über Randersacker, zwei Betonschalen im Hang

Kartoffelturm Randersacker

Der Turm über Randersacker, den hier alle Kartoffelturm nennen. Er ist zugleich der terroir-f-Platz zum Thema Wein-Geologie.

60 Min
Die Anlage terroir f bei Eibelstadt, eine Wand aus Cortenstahl am Hang

terroir f Eibelstadt

Eine Plattform wie ein kleines Amphitheater über der Altstadt, dazu eine Stahlwand, die erklärt, wie man Rebsorten auseinanderhält.

Blick vom terroir-f-Platz über Rimpar, davor Weinreben

terroir f Rimpar

Der Kobel, ein begehbarer Aussichtsbau in Form eines Eichhörnchennests, mit begrüntem Dach. Thema ist die Ökologie im Weinberg.

Die Festung Marienberg über den Weinbergen, von der Alten Mainbrücke aus gesehen

Festung Marienberg

Die Burg über der Stadt, mit dem besten Blick auf Würzburg und dem Museum für Franken. Kernburg zurzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.

120 Min Hund ok Mit Kindern
Der Turm der Frankenwarte über dem Staffelgiebel des Warthauses, Bruchstein mit hölzernem Aussichtsgeschoss

Frankenwarte

Aussichtsturm von 1894 auf dem Nikolausberg, in einem 61 Hektar großen Park über der Stadt.

60 Min Hund ok Mit Kindern
Die Doppeltürme des Käppele mit den geschweiften Hauben, darunter die Fassade mit der Marienfigur in der Nische

Käppele

Die Wallfahrtskirche über der Stadt, gebaut von Balthasar Neumann. Der Stationsweg hinauf ist der eigentliche Grund hinzugehen.

60 Min Hund ok Mit Kindern
Foto folgt

terroir f Thüngersheim

Das Vinomax, ein Holzbau in Form eines Schneckenhauses, benannt nach einem Fossil aus dem Muschelkalk. Thema ist die Weinforschung.

Weg durch die Weinberge am Stein mit Blick auf Würzburg

terroir f Würzburg am Stein

Ein Balkon über den Reben am Würzburger Stein, mit dreizehn Stelen zu Dichtern, die über Wein geschrieben haben.

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