Der Teich im Japanischen Garten mit einer flachen Steinbrücke, links eine Steinlaterne, im Gegenlicht

Japanischer Garten (Ōmi no niwa)

Der Ōmi-Garten aus der Partnerstadt Ōtsu, angelegt 1990 zur Landesgartenschau. Teich, Steinlaternen und Ahorne, frei zugänglich.

Das Wichtigste auf einen Blick

AdresseLandesgartenschaupark, Höchberger Straße, 97082 Würzburg
GeöffnetFrei zugänglich wie der ganze Park
EintrittEintritt frei
AnfahrtNächste Bushaltestelle: Wörthstraße, rund 180 Meter.
Anreise Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort
Barrierefreinein

Geprüft am 06.09.2026, Quelle: wuerzburg.de, Seite "Japanischer Garten" im Bereich Urbanes Grün, Gelände der Landesgartenschau 1990, abgerufen am 06.09.2026. Die Schriftzeichen auf dem Gedenkstein sind vom Foto abgelesen.

Warum sich das lohnt

Der Japanische Garten liegt im Landesgartenschaupark auf der linken Mainseite, unterhalb der Festung. Er ist frei zugänglich, kostet keinen Eintritt und ist der ruhigste Teil des ganzen Geländes.

Ein Geschenk aus Ōtsu

Der Garten entstand zur Landesgartenschau 1990 als Beitrag der japanischen Partnerstadt Ōtsu. Auf dem Gedenkstein am Eingang stehen die Zeichen 近江の庭, gelesen „Ōmi no niwa“, also Garten von Ōmi. Ōmi ist der alte Name der Präfektur Shiga, und Ōtsu ist deren größte Stadt, am Biwa-See gelegen.

Geplant hat ihn das Büro des Landschaftsarchitekten Nakane. Der Garten bildet die Landschaft um den Biwa-See im Kleinen nach, mit künstlichen Hügeln, einem Wasserlauf und einem Teich. Die Granitfindlinge dafür stammen aus dem Fichtelgebirge, und Nakane junior reiste eigens aus Japan an, um sie auszusuchen.

Was zu sehen ist

Der Weg führt in einer Runde um den Teich: über flache Steinbrücken, an Steinlaternen vorbei, unter Ahornen hindurch, die sich im Oktober rot färben. Ein Wasserfall speist den Bachlauf, an mehreren Stellen kann man auf Findlingen sitzen. Am Rand steht ein hölzerner Pavillon.

Es ist ein Garten zum Langsamgehen und nicht zum Durchqueren. Wer die Festung zu Fuß ansteuert, kommt ohnehin vorbei: Der Rundweg von der Friedensbrücke hinauf führt durch den Park.

Der Garten liegt an der Wanderung von der Talavera zur Festung, die vom kostenlosen Parkplatz durch den Park bergauf führt. Wer sie läuft, kommt ohnehin vorbei.

Eine hohe Steinlaterne am Teich, dahinter der Wasserfall zwischen Findlingen und geschnittenen Sträuchern
Eine hohe Steinlaterne am Teich, dahinter der Wasserfall zwischen Findlingen und geschnittenen Sträuchern
Das Kieselufer des Teichs mit zwei Steinbrücken und dem bewaldeten Hang dahinter
Das Kieselufer des Teichs mit zwei Steinbrücken und dem bewaldeten Hang dahinter
Ein roter Fächerahorn über dem Teich, rechts der geschwungene Kiesweg
Ein roter Fächerahorn über dem Teich, rechts der geschwungene Kiesweg
Der Kiesweg unter einem roten Ahorn, rechts der hölzerne Pavillon
Der Kiesweg unter einem roten Ahorn, rechts der hölzerne Pavillon
Der Gedenkstein mit den Schriftzeichen für Ōmi no niwa, dahinter der Teich mit Steinlaternen
Der Gedenkstein mit den Schriftzeichen für Ōmi no niwa, dahinter der Teich mit Steinlaternen
Der Weg durch den Japanischen Garten, rechts eine Tafel mit einem japanischen Sinnspruch
Der Weg durch den Japanischen Garten, rechts eine Tafel mit einem japanischen Sinnspruch

Bilder: Daniel Werner (eigene Aufnahme)

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