Klickpfade: was du erlaubt hast
Worum es überhaupt geht
Wie oft eine Seite gelesen wird, zählen wir bei allen mit, und dafür braucht es nichts auf deinem Gerät: Es wird nur ein Zähler auf einer Zeile hochgesetzt, die aus Datum und Seitenname besteht. Das läuft unabhängig von dieser Frage weiter, auch wenn du Nein sagst.
Was so nicht geht, ist die Reihenfolge. Ob jemand vom Terminkalender zur Festung weitergegangen ist und danach zum Parken, lässt sich aus einem Tageszähler nicht ablesen. Dafür müssen mehrere Aufrufe als ein Besuch erkennbar sein, und dazu braucht dein Browser eine Nummer. Genau darum wird hier gefragt: Nach § 25 TDDDG, dem Gesetz, das bis 2024 TTDSG hieß, darf so etwas nur mit deiner Einwilligung auf dein Gerät.
Was gespeichert wird, wenn du Ja sagst
- Eine Zufallsnummer aus sechzehn Zeichen. Sie steht in einem Cookie, verfällt nach dreißig Minuten Pause und spätestens nach vier Stunden, und wird danach nie wieder verwendet.
- Je aufgerufener Seite eine Zeile: die Nummer, das Datum ohne Uhrzeit, der wievielte Aufruf des Besuchs es war, der Seitenname und die Sekunden seit dem Anfang des Besuchs.
- Beim ersten Aufruf zusätzlich, von welcher Website du gekommen bist. Nur der Name der Website, nie die vollständige Adresse: Ein Verweis von einer Suchmaschine enthält oft die Suchanfrage, und die geht uns nichts an.
Was auch dann nicht gespeichert wird
- Keine IP-Adresse, auch nicht gekürzt oder verschlüsselt.
- Kein Gerät, kein Browser, kein Bildschirm, kein Fingerabdruck.
- Keine Verbindung zu deinem Konto, falls du eines hast.
- Nichts, was länger hält als vier Stunden. Wer morgen wiederkommt, ist eine neue Nummer, und dass es dieselbe Person war, steht nirgends und lässt sich auch nicht ausrechnen.
- Nichts geht an Dritte. Keine Werbenetzwerke, kein Google Analytics, kein Facebook-Pixel. Die Auswertung passiert auf unserem eigenen Server, und die Daten verlassen ihn nicht.
Wenn du Nein sagst
Dann passiert genau nichts. Kein Cookie, kein Eintrag im Speicher deines
Browsers, keine Nachfrage bei jedem Aufruf. Gespeichert wird nur deine
Antwort selbst, damit wir nicht wieder fragen: ein Cookie mit dem Inhalt
nein, sechs Monate lang. Danach fragen wir noch einmal, weil
niemand ein halbes Jahr später weiß, wozu er einmal Ja gesagt hat.
Die Seite kann alles, was sie vorher konnte. Es gibt hier nichts, das von einer Einwilligung abhängt.
Warum wir überhaupt fragen
Weil wir sonst raten. Wir sehen, dass die Terminseite gelesen wird und dass die Ortsseiten gelesen werden, aber nicht, ob jemand von einem Termin aus wissen will, wo das eigentlich ist. Solange das unklar ist, bauen wir Verbindungen zwischen Seiten nach Gefühl statt nach dem, was Leute tatsächlich suchen.
Und weil wir es lieber sauber machen als gar nicht. Dieses Portal kam bis heute ohne Cookie-Hinweis aus, und das war ein Argument, das wir ungern aufgeben. Die Alternative wäre gewesen, eine Kennung unauffällig zu setzen und es Reichweitenmessung zu nennen. Das machen viele. Es ist trotzdem falsch.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung und unter Fakten und Grundsätze.