Landesgartenschaupark 1990
Vierzehn Hektar am Fuß des Festungsbergs, mit Wasserspielplatz und vier Gärten der Partnerstädte. Der Weg hinauf zur Festung führt mitten hindurch.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Adresse | Haupteingang Höchberger Straße, 97082 Würzburg |
|---|---|
| Geöffnet | April bis Oktober täglich 8 bis 21 UhrNovember bis März täglich 8 bis 17 Uhr |
| Eintritt | Eintritt frei. |
| Anfahrt | Straßenbahn 2 oder 4 bis Talavera oder Nautiland, von dort zu Fuß in wenigen Minuten. Der Haupteingang liegt an der Höchberger Straße und ist ausgeschildert. |
| Parken | Die Talavera liegt fußläufig nördlich und kostet nichts, rund 1.000 Plätze. Während Frühjahrsvolksfest und Kiliani ist sie belegt, siehe den Eintrag dort. |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
| Zeit einplanen | etwa 75 Minuten |
| Hund | erlaubt |
Geprüft am 30.08.2026, Quelle: Fläche, Öffnungszeiten, Haupteingang, Wasserspielplatz, Themengärten, Kleingartenpark und die vier Partnerstadtgärten: Stadt Würzburg, Umwelt und Klima, Urbanes Grün, Gelände der Landesgartenschau 1990, abgerufen am 30.08.2026. Laufzeit der Gartenschau 1990 und die Absicht, Mainauen und Marienberg zu verbinden: dieselbe Quelle. Koordinate: OpenStreetMap (ODbL) über Overpass, abgerufen am 30.08.2026. Anschluss an Talavera und Nautiland: eigene, bereits geprüfte Datensätze.
Warum sich das lohnt
Von den beiden Würzburger Gartenschauen ist dies die ältere, und sie liegt dort, wo man sie am wenigsten vermutet: direkt unter der Festung. Die Landesgartenschau lief vom 27. April bis zum 21. Oktober 1990, und der Park ist geblieben. Vierzehn Hektar im Vorgelände des Festungsbergs, angelegt mit dem Ziel, die Mainauen mit dem Marienberg zu verbinden und die Glacisanlagen des Ringparks über den Main hinaus fortzusetzen.
Was ihn von einer normalen Grünanlage unterscheidet, sind die vier Gärten der Partnerstädte: ein normannisches Landhaus, der Japanische Garten, der Mwanza-Garten und der Umeå-Garten. Dazu kommen Themengärten, ein Kleingartenpark und ein Wasserspielplatz, der im Sommer gut besucht ist.
Der eigentliche Reiz ist die Lage am Hang. Der Park zieht sich von der Friedensbrücke bergauf, und wer oben herauskommt, steht an der Festung Marienberg mit dem Blick über die ganze Stadt.
Der bekannteste Teil ist der Japanische Garten, ein Geschenk der Partnerstadt Ōtsu zur Gartenschau 1990. Er liegt im nördlichen Teil des Geländes, ist frei zugänglich und der ruhigste Winkel des ganzen Parks.
Wer den Park nicht nur durchqueren, sondern als Weg nutzen will: Die Runde von der Talavera zur Festung führt vom kostenlosen Parkplatz durch den ganzen Park bergauf bis zu den Aussichtspunkten an der Festung, zweieinhalb Kilometer.
Was man vorher wissen sollte
Der Weg von der Talavera hinauf zur Festung ist der unterschätzteste Aufstieg der Stadt. Man parkt kostenlos, läuft am Nautiland vorbei in den Park, geht durch die Themengärten bergauf und kommt an der Festung heraus. Der bekannte Weg über die Alte Mainbrücke ist kürzer und steiler, dieser hier ist grüner und für Kinder die bessere Wahl, weil unterwegs der Wasserspielplatz liegt.
Anders als der Ringpark ist dieser Park nachts zu. Von April bis Oktober schließt er um 21 Uhr, im Winter schon um 17 Uhr. Wer den Sonnenuntergang von der Festung ansehen will, plant den Rückweg deshalb anders oder kommt früher.
Nicht verwechseln mit dem Gelände der Landesgartenschau 2018: Das liegt am anderen Ende der Stadt auf dem Hubland, ist ein eigener Park und hat mit diesem hier nichts zu tun außer dem Namen.
Bilder: Daderot (Public Domain) · Daniel Werner (eigene Aufnahme) Zugeschnitten und in der Größe geändert.
Passende Touren
2,5 km1:15 Stdmittel
Von der Talavera zur Festung
Kostenlos parken, durch die Landesgartenschau bergauf und oben von den Aussichtspunkten über die ganze Stadt schauen. Zweieinhalb Kilometer.
Liegt gleich daneben
Nautiland
Das Erlebnisbad mit der größten Saunalandschaft der Stadt, täglich bis 22 Uhr. Abgerechnet wird nach Stunden.
Japanischer Garten (Ōmi no niwa)
Der Ōmi-Garten aus der Partnerstadt Ōtsu, angelegt 1990 zur Landesgartenschau. Teich, Steinlaternen und Ahorne, frei zugänglich.