Kartoffelturm Randersacker
Der Turm über Randersacker, den hier alle Kartoffelturm nennen. Er ist zugleich der terroir-f-Platz zum Thema Wein-Geologie.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Eintritt | kostenlos, frei zugänglich |
|---|---|
| Zeit einplanen | etwa 60 Minuten |
Geprüft am 28.08.2026, Quelle: Thema und Weinlage nach der Standortseite des Projekts auf terroir-f.com, abgerufen am 28.08.2026. Lage aus OpenStreetMap (ODbL). Der Spitzname Kartoffelturm ist ortsüblich und wird auch von der Gemeinde verwendet..
Warum sich das lohnt
Alle nennen ihn Kartoffelturm. Amtlich heißt er Sonnenstuhlturm, nach der Weinlage Randersackerer Sonnenstuhl, in der er steht, und wer im Ort nach dem Sonnenstuhlturm fragt, erntet erst einmal einen fragenden Blick. Gebaut ist er aus Muschelkalk, dem Stein, um den es hier auch inhaltlich geht.
Der Turm ist zugleich einer der neunzehn terroir-f-Plätze im fränkischen Weinland, und sein Thema ist die Wein-Geologie. Das klingt trockener, als es ist. Franken liegt auf der Trias, drei Gesteinsschichten übereinander: Buntsandstein im Westen um Kreuzwertheim, Muschelkalk in der Mitte um Würzburg, Keuper im Osten Richtung Steigerwald. Jede Schicht bringt einen anderen Wein hervor. Deshalb schmeckt ein Silvaner aus Randersacker anders als einer aus Rödelsee, obwohl dieselbe Rebsorte im Glas ist.
Der Turm steht mitten im Steilhang. Von oben sieht man den Main, den Ort und die Rebzeilen, die sich den Hang hinaufziehen.
Der Turm ist zugleich einer der neunzehn terroir-f-Plätze im fränkischen Weinland, und sein Thema ist die Wein-Geologie. Das klingt trockener, als es ist. Franken liegt auf der Trias, drei Gesteinsschichten übereinander: Buntsandstein im Westen um Kreuzwertheim, Muschelkalk in der Mitte um Würzburg, Keuper im Osten Richtung Steigerwald. Jede Schicht bringt einen anderen Wein hervor. Deshalb schmeckt ein Silvaner aus Randersacker anders als einer aus Rödelsee, obwohl dieselbe Rebsorte im Glas ist.
Der Turm steht mitten im Steilhang. Von oben sieht man den Main, den Ort und die Rebzeilen, die sich den Hang hinaufziehen.
Was man vorher wissen sollte
Von Würzburg sind es acht Kilometer und gut zehn Minuten mit dem Auto, damit ist das der nächstgelegene terroir-f-Platz außerhalb der Stadt. Mit dem Rad fährt man am Main entlang bis Randersacker und schiebt das letzte Stück.
Der Aufstieg führt durch den Weinberg und ist steil. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte sich das vorher ansehen.
Wer die Geologie wirklich verstehen will, kombiniert den Turm mit Rödelsee oder Iphofen im Kitzinger Land. Dort steht man auf Keuper statt auf Muschelkalk, und wenn man an beiden Orten einen Wein probiert, merkt man den Unterschied, über den die Tafeln hier reden.
Der Aufstieg führt durch den Weinberg und ist steil. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte sich das vorher ansehen.
Wer die Geologie wirklich verstehen will, kombiniert den Turm mit Rödelsee oder Iphofen im Kitzinger Land. Dort steht man auf Keuper statt auf Muschelkalk, und wenn man an beiden Orten einen Wein probiert, merkt man den Unterschied, über den die Tafeln hier reden.
Liegt gleich daneben
Foto folgt
terroir f Eibelstadt
Eine Plattform wie ein kleines Amphitheater über der Altstadt, dazu eine Stahlwand, die erklärt, wie man Rebsorten auseinanderhält.