Nautiland
Das Erlebnisbad mit der größten Saunalandschaft der Stadt, täglich bis 22 Uhr. Abgerechnet wird nach Stunden.
Nicht die zwanzig Motive, die in jedem Reiseblog stehen, sondern die Frage dahinter: wann ist es dort leer, was kostet es, und was liegt gleich daneben.
19 Orte
Das Erlebnisbad mit der größten Saunalandschaft der Stadt, täglich bis 22 Uhr. Abgerechnet wird nach Stunden.
Das Freibad am Main. Ob es geöffnet hat, entscheidet die Lufttemperatur, nicht der Kalender.
Zwei Seen auf sieben Hektar, Eintritt frei, mit Kiosk, Spielturm und tausend Parkplätzen.
Becken mit Wasserrutsche und Massagedüsen am Main, mit kostenlosem WLAN auf der Liegewiese.
Becken über dreißig Meter Länge, täglich geöffnet, mit Sandspielplatz und Kiosk.
Fünfzig-Meter-Becken am Main, dazu Kneippbecken und Beachvolleyball, Erwachsene zahlen vier Euro.
Freibad über Veitshöchheim, im Sommer von Mai bis September.
Die größere der beiden Thermen in Reichweite, mit Sole aus eigener Quelle.
Hallenbad in der Sanderau zum Bahnenziehen. Werktags erst am Nachmittag geöffnet.
Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinderbecken mit Elefantenrutsche, geöffnet bei gutem Wetter.
Thermalbad mit Innen- und Außenbecken, Saunalandschaft und einem eigenen Bereich für Familien.
Hallenbad mit Sauna im Osten der Stadt, das einzige, das schon um 6 Uhr aufmacht.
Badesee der Stadt Dettelbach mit geprüfter Wasserqualität, der Parkplatz kostet seit 2024 Gebühr.
Geduldetes Baden auf dem Gelände einer Kiesfirma, ohne Aufsicht, mit geprüfter Wasserqualität.
Der größte See Unterfrankens, mit Strand, Segelbooten und Wasserspielplatz, fünfzig Kilometer nördlich von Würzburg.
Im Mai 2026 nach sechs Jahren wiedereröffnet, mit 16 Meter langer Breitrutsche und Edelstahlbecken.
Das ganzjährige Bad in der Jahnstraße, Einzelkarte für Erwachsene vier Euro.
Würzburg lässt sich an einem Tag sehen, wenn man weiß, in welcher Reihenfolge. Die drei Dinge, für die Leute herkommen, liegen auf einer Linie: die Residenz im Osten der Altstadt, der Dom in der Mitte, die Festung Marienberg auf der anderen Mainseite. Zwischen Residenz und Dom sind es zehn Minuten zu Fuß, vom Dom über die Alte Mainbrücke zur Festung eine gute halbe Stunde, davon die letzten fünfzehn Minuten bergauf.
Die Residenz gehört seit 1981 zum Welterbe der UNESCO, und der Grund hängt über dem Treppenhaus: das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt, gemalt von Giovanni Battista Tiepolo. Es hat den Krieg überstanden, weil das Gewölbe von Balthasar Neumann hielt, während darüber das Dach brannte. Wer nur eine Sache in Würzburg ansieht, sieht diese an.
Der zweite Punkt ist der Blick, und dafür muss man über den Fluss. Von der Festung und vom Käppele darüber sieht man die Altstadt mit den Türmen und den Weinbergen dahinter. Wer nicht laufen will, nimmt den Bus zur Festung. Der Weg zurück durch die Weinberge ist allerdings der schönere Teil.
212 Orte in 39 Gemeinden, jeder mit Adresse und Koordinate, 108 davon mit geprüften Öffnungszeiten. Die Verteilung sagt mehr über die Stadt als eine Bestenliste: 17 Kirchen, 22 Museen, 14 Aussichtspunkte, 35 Spielplätze.
Die 35 Spielplätze stehen nicht in der Liste oben, sondern in ihrer eigenen Rubrik. Der Grund ist einfach: Wer nach Sehenswürdigkeiten sucht, will keine dreißig Spielplätze durchblättern, und wer mit Kind unterwegs ist, sucht sie gezielt. Aufgenommen haben wir sie, weil sie in keinem Reiseführer stehen und trotzdem gebraucht werden. Bei den Gastrobetrieben ist zusätzlich die Entfernung zum nächsten Spielplatz vermerkt, wo sie unter 250 Metern liegt.
Was fehlt, fehlt sichtbar. Bei einem Ort ohne geprüfte Öffnungszeit steht das dabei, statt dass wir eine plausible Zeit einsetzen. Eine erfundene Angabe übersteht jeden technischen Test und fällt erst dem Gast vor der verschlossenen Tür auf.
Die Altstadt lässt sich in zwanzig Minuten durchqueren, und der Ringpark um sie herum ist keine Metapher, sondern eine begehbare Grenze: Wo die alte Stadtmauer stand, liegt heute ein Grüngürtel. Fast alles, was in einem Reiseführer über Würzburg steht, liegt innerhalb davon.
Das Umland macht den Unterschied für einen zweiten Tag. Veitshöchheim mit dem Hofgarten ist mit dem Schiff oder der Bahn in zwanzig Minuten erreichbar, die Weinorte am Main flussauf und flussab sind mit dem Rad zu machen. Wir führen deshalb Orte aus 39 Gemeinden und nicht nur aus der Stadt.
Die Residenz mit dem Tiepolo-Fresko, den Dom St. Kilian, die Alte Mainbrücke und die Festung Marienberg. Diese vier liegen so, dass man sie an einem Tag zu Fuß schafft. Wer mehr Zeit hat, nimmt das Käppele und den Hofgarten in Veitshöchheim dazu.
Für die Altstadt und die Festung ja, wenn man früh anfängt. Für Residenz mit Führung, Festung mit Museum und einen Abend in einer Weinstube braucht es zwei. Die Wege sind kurz, die Öffnungszeiten sind der Engpass: Viele Häuser haben montags zu.
Die 22 Museen in unserem Verzeichnis, dazu die Kirchen, die ohnehin geöffnet und kostenlos sind. Das Museum für Franken liegt in der Festung, damit hat man Weg und Ziel überdacht verbunden.
Ja, der Hofgarten dagegen nicht. Preise und Öffnungszeiten stehen auf der Seite des jeweiligen Ortes, jeweils mit dem Datum, an dem wir sie geprüft haben. Wo dieses Datum fehlt, steht auch keine Zahl.
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