Catherine Le Ray "Barbara - von Paris nach Göttingen"

Wann Freitag, 30.10.2026, 19:00 Uhr
Wo Festsaal der Erlöserschwestern, Bibrastr. 6, Würzburg, Würzburg
EintrittDazu liegt uns keine Angabe vor. Was es kostet, steht auf der Seite des Veranstalters.
VeranstalterZur Seite des Veranstalters (events.hub-wuerzburg.de)
RubrikKonzerte in Würzburg

"Von Paris nach Göttingen ist die bewegende Biographie der französischen Sängerin Barbara (bürgerlich Monique Cerf, 1930-1997).

Eine musikalische Reise von Paris über Brüssel nach Göttingen, mit Barbaras eigenen Chansons und von ihr gesungenem Liedgut (u.a. Piaf, Brel, Moustaki) aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inszeniert von Catherine Le Ray, basierend auf der außergewöhnlichen Autobiographie Barbaras.

Barbara, die auf Grund ihrer Kindheitserlebnisse nicht nach Deutschland kommen wollte, war während des Zweiten Weltkrieges 10 Jahre alt und musste erleben, wie ihre jüdische Familie mit ihr immer wieder vor der französischen Gestapo fliehen musste. Barbara ist in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl sie in Frankreich als Kultsängerin auf eine Ebene mit Piaf und Gréco gestellt wird.

Barbara ist die speziell in Göttingen verehrte Chansonsängerin, für ihre Hommage an die Stadt. Barbara schrieb 1964 den Titel "Göttingen" zur Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland, bekam dafür 1988 sogar das Bundesverdienstkreuz. Wie damals Barbara, interpretiert Catherine Le Ray einige Chansons in Deutsch, genial von Walter Brandin 1967 übersetzt.

Catherine Le Ray verbrachte ihre Kindheit in einer Künstlerfamilie am Fuß des Moulin Rouge, ihre Jugend im Herzen von Saint-Germain-des-Prés. Catherine Le Ray ist schon mehrmals in der im Buch zitierten L´ Ecluse in Paris aufgetreten, wo Barbaras Karriere begann, und in dem im Buch zitierten Theater in Göttingen, dabei wurde sie von Musikern Barbaras begleitet.

Frédéric Langlais (Akkordeon, Saxophon, Bandoneon) wurde 1994 jüngster Akkordeon-Weltmeister mit gerade einmal 16 Jahren. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Prix Sacem (1993) und den Prix Francis Baxter (2002).

Kokett, melancholisch und sehr intensiv, Le Ray sang die schönsten Lieder von Barbara und gab Einblick in das wechselvolle Leben der Chanteuse und beinahe war es, als sähe man Barbara in jenem Sommer 1964 im Garten an der Geismarlandstraße sitzen und an ihrem Chanson Göttingen arbeiten (Göttinger Tageblatt)

Frédéric Langlais, Weltmeister im Akkordeonspiel, begleitete Catherine Le Ray dabei mit großer Sensibilität und Virtuosität, sein Akkordeon war mehr als nur ein Begleitinstrument: Manchmal wirkte es, als führten Sängerin und Musiker ein inniges Zwiegespräch, das die Zuhörer tief berührte (Augsburger Allgemeine)

Beim Chanson ´Les Feuilles Mortes´ (´Autumn Leaves´) von Jacques Prévert und Joseph Kosma zauberte Frédéric Langlais ein fantastisches Jazz Solo über sein Knopfakkordeon (Allgäuer Zeitung)

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