Augenschmaus oder Seelenspeise?
| Wann | Mittwoch, 11.11.2026, 19:00 Uhr |
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| Wo |
Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, Residenzplatz 2, Tor A, 97070 Würzburg, Würzburg Unsere Seite: Martin-von-Wagner-Museum |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
| Eintritt | Dazu liegt uns keine Angabe vor. Was es kostet, steht auf der Seite des Veranstalters. |
| Veranstalter | Zur Seite des Veranstalters (events.hub-wuerzburg.de) |
| Rubrik | Führungen in Würzburg |
Im "Goldenen Zeitalter" der niederländischen Malerei gehört das Stillleben neben Landschaft, Porträt und Genre zu den dominierenden Gattungen. Viele dieser Zusammenstellungen unbelebter Objekte, die dennoch in vielen Sprachen als stilles Leben firmieren, faszinieren den unbefangenen Blick noch heute wegen ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Wirklichkeitstreue. Während die ältere Kunstgeschichte in allen Objekten verborgene Symbolik am Werk sah, tendiert die neuere Forschung dazu, in der Detailverliebtheit das neuzeitliche Interesse an der sichtbaren, materiellen Welt gespiegelt zu sehen. Waren Stillleben Instrumente der moralischen Weltdeutung oder Mittel zur wissenschaftlichen Welterkenntnis? Oder war dies einfach nur die Gattung, in der die holländischen Künstler besonders gut zeigen konnten, wie sehr sie die Kunst der Augentäuschung beherrschten? Im Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg bilden niederländische Stillleben einen Schwerpunkt der Gemäldegalerie. In der neuen Ausgabe der Reihe vis-à-vis werden sich die Augen auf ein herausragendes, 1640 datiertes banketje von Pieter Claesz konzentrieren. Vergleichend werden benachbarte Stillleben im Niederländer-Saal des Museums herangezogen, um den Blick für die im christlichen Glauben wurzelnden Qualitäten von Claesz Gemälde zu schärfen. Veranstalter: Domschule Würzburg, Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro, Anmeldung erforderlich bis 04.11.2026, info@domschule-wuerzburg.de oder Tel. 386 43 -111
Zum Spielort
Universitätsmuseum im Südflügel der Residenz, Antikensammlung und Gemäldegalerie, Eintritt frei.
Hinkommen: Im Südflügel der Residenz, Tor A. Die Straßenbahn hält am Dom, der Bus am Residenzplatz. Vor dem Eingang liegen zwei Behindertenparkplätze, sonst parkt man in einem der Parkhäuser in der Nähe.
Das Haus ist als barrierefrei erfasst. Was das im Einzelnen heißt, steht auf der Seite zum Spielort.
Angaben ohne Gewähr. Termine ändern sich, und der Veranstalter ist immer die verlässlichere Quelle. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag Bescheid.