Klosterkirche Holzkirchen von Balthasar Neumann
Barocker Zentralbau von Balthasar Neumann, errichtet 1728 bis 1730 als Kirche der Benediktinerpropstei, heute Kirche der Pfarrgemeinde.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Adresse | An der Klosteranlage, 97292 Holzkirchen |
|---|---|
| Geöffnet | Öffnungszeiten für Besucher stehen nirgends im Netz. Für die Gottesdienste verweist die Gemeinde auf das Kirchenblatt. |
| Anfahrt | Von Würzburg über die A 3 bis zur Ausfahrt Helmstadt, dann auf der B 8 Richtung Marktheidenfeld. Am Ortsausgang von Uettingen links ab, von dort sind es vier Kilometer. Die Kirche steht an der Nordwestecke der Klosteranlage, direkt am Aalbach. |
| Anreise | Route planen bei Google Maps, ab Ihrem Standort |
| Website | holzkirchen-ufr.de/historie-sehenswertes/klosterkirche |
Geprüft am 06.10.2026, Quelle: Bauzeit, Baumeister, Vorplanung durch Johann Dientzenhofer, Brand und Rekonstruktion der Kuppelhaube, Schenkung an die Pfarrgemeinde 1909: deutsche Wikipedia, Artikel „Kloster Holzkirchen“ (Stand 22.04.2026). Nutzung als Scheune bis 1933, Ausstattung, Renovierung 1970 und virtueller Rundgang: holzkirchen-ufr.de, Seiten der Gemeinde zu Klosterkirche und Kloster. Beide abgerufen am 06.10.2026. Lage aus OpenStreetMap (ODbL).
Warum sich das lohnt
Balthasar Neumann hat in Würzburg die Residenz und das Käppele gebaut, und hier, in einem Dorf im Aalbachtal, einen Zentralbau: die Kirche der Benediktinerpropstei Holzkirchen, errichtet von 1728 bis 1730. Im Ort heißt sie die Rundkirche.
Den Auftrag hatte zuerst Johann Dientzenhofer, den der Propst 1726 mit der Planung betraute. Nach Dientzenhofers Tod ging das Projekt an Neumann. Die Kuppelhaube verbrannte im 19. Jahrhundert und ist rekonstruiert.
Was man vorher wissen sollte
Die Geschichte nach den Mönchen ist die eigentliche Überraschung. Mit der Säkularisation fiel die Kirche 1802 in weltlichen Besitz, und bis 1933 diente sie als Scheune. Von der barocken Ausstattung ist nach Angabe der Gemeinde außer der Stuckkuppel nichts erhalten.
Der Fürst von Castell schenkte den Bau 1909 der Kirchengemeinde, seit 1933 wird darin wieder Gottesdienst gefeiert. 1969 löste sich ein Stück Stuck aus der Kuppel, danach wurde die Kirche innen und außen renoviert und war zu Weihnachten 1970 fertig.
Die Kirche gehört der Pfarrgemeinde und nicht dem Benediktushof nebenan. Ob sie außerhalb der Gottesdienste offen steht, steht nirgends im Netz. Die Gemeinde zeigt auf ihrer Seite einen virtuellen Rundgang.
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Liegt gleich daneben
Benediktushof Holzkirchen
Ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 8. Jahrhundert, heute Zentrum für Meditation. Der Zen-Garten steht Besuchern am Wochenende offen.
Freibad Uettingen
Becken über dreißig Meter Länge, täglich geöffnet, mit Sandspielplatz und Kiosk.