Shopping in Würzburg: 624 Läden in der Altstadt, sortiert nach Art
Die Würzburger Innenstadt ist zum Einkaufen klein genug, um sie zu Fuß zu schaffen. Im Umkreis von 1,2 Kilometern um den Marktplatz stehen 624 Läden, darunter 71 für Kleidung und 27 Juweliere. Ein Einkaufszentrum am Stadtrand gibt es nicht, die Fläche liegt in der Altstadt.
Was in der Altstadt steht, in Zahlen
Im Umkreis von 1,2 Kilometern um den Marktplatz führt OpenStreetMap 624 Läden. Das ist
die Zahl, die keine andere Übersicht nennt, und sie sagt mehr über die Stadt als eine
Liste der zehn schönsten Geschäfte.
Nach Art sortiert sind die größten Gruppen: 71 Geschäfte für Kleidung, 62 Friseure, 44
Bäckereien, 33 für Kosmetik, 27 Juweliere, 22 Optiker und 16 Supermärkte. Wer Mode,
Schuhe, Taschen und Schmuck zusammennimmt, kommt auf 84 Häuser.
Zwei Zahlen darin sind bemerkenswert. 27 Juweliere und 62 Friseure sind für eine Stadt
dieser Größe viel. Beides sind Geschäfte, für die man in die Stadt fährt und nicht ins
Internet geht, und beide leben von einem Einzugsgebiet, das über die Stadtgrenze
hinausreicht.
Die Passagen
Neben den Straßen gibt es mehrere überdachte Passagen, die bei Regen den Weg abkürzen:
die Echter-Galerie an der Juliuspromenade, die Dompassage in der Domstraße, die CC
Passage in der Eichhornstraße, dazu Pleicher Passage, Neumann-Passage und
APG-Passage.
Öffnungszeiten führen wir für die Passagen nicht, weil es keine gemeinsamen gibt: Jeder
Laden darin macht seine eigenen. Die Angabe, die zählt, ist die des einzelnen
Geschäfts.
Wo lange offen ist
Die meisten Läden in der Innenstadt schließen zwischen 18 und 19 Uhr. Zwei größere
Häuser gehen nach den hinterlegten Zeiten bis 20 Uhr: Woolworth in der Kaiserstraße 1
von montags bis samstags ab 9 Uhr, und TK Maxx am Marktplatz 38 ab 9:30 Uhr.
Sonntags ist der Einzelhandel geschlossen, Ausnahmen sind die verkaufsoffenen Sonntage.
Die werden einzeln festgesetzt und gelten nicht das ganze Jahr, deshalb steht hier
keine Liste, die im März falsch wäre.
Warum hier keine Rangliste der Einkaufsstraßen steht
Das wäre der naheliegende nächste Abschnitt, und er wäre falsch.
194 der 624 Läden, also fast ein Drittel, haben in OpenStreetMap keine Straßenangabe.
Eine Rangliste daraus würde nicht zeigen, wo die meisten Geschäfte stehen, sondern wo
jemand am fleißigsten eingetragen hat. Die Schönbornstraße käme darin auf fünf Läden,
obwohl dort das Kaufhaus und die großen Ketten sitzen.
Die Zahlen nach Art halten dagegen: Ob ein Laden Kleidung verkauft, steht am Laden
selbst und muss nicht separat gepflegt werden.
Wo diese Seite dünn ist
Bei allem, was Ortskenntnis braucht. Welche Gasse sich lohnt, wo die inhabergeführten
Läden stehen, wo man samstags um zwei noch einen Parkplatz findet: Das lässt sich nicht
aus einer Datenbank holen, und geraten wäre es wertlos.
Diese Seite sagt, was es gibt und wie viel davon. Für den Rest ist ein Nachmittag in
der Stadt die bessere Quelle als jede Liste.
Woher die Zahlen kommen: Alle Zahlen aus OpenStreetMap (ODbL), Overpass-Abfrage im Umkreis von 1.200 Metern um den Würzburger Marktplatz, abgerufen am 30.08.2026: 624 Läden, davon 71 Kleidung, 62 Friseure, 44 Bäckereien, 33 Kosmetik, 27 Schmuck, 22 Optiker, 16 Supermärkte. Die Öffnungszeiten von Woolworth und TK Maxx ebenfalls von dort. Die Passagen sind in OpenStreetMap namentlich verzeichnet, aber ohne Öffnungszeiten. Eine Rangliste der Einkaufsstraßen führen wir bewusst nicht, weil 194 der 624 Läden dort keine Straßenangabe tragen. Zuletzt geprüft am 30.08.2026.